Was zählt als Sperrmüll – und was nicht?
Sperrmüll sind sperrige Gegenstände aus dem Haushalt, die sich nicht so zerlegen lassen, dass sie in eine Tonne passen – typischerweise Möbel, Matratzen, Teppiche oder große Koffer. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz zählt Sperrmüll „einschließlich Matratzen und Möbel“ ausdrücklich zu den Siedlungsabfällen aus privaten Haushalten (§ 3 Abs. 5a KrWG). Die kommunalen Entsorger müssen ihn getrennt sammeln, und zwar so, dass die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling möglich bleiben (§ 20 Abs. 2 Nr. 7 KrWG).
Eine Sonderrolle spielen Elektrogeräte. Das Elektrogesetz verlangt, dass du Altgeräte getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall abgibst und vorher Batterien und Akkus, die nicht vom Gerät umschlossen sind, sowie zerstörungsfrei entnehmbare Lampen herausnimmst (§ 10 Abs. 1 ElektroG). Ob die Stadt sie zusammen mit dem Sperrmüll abholt, ist unterschiedlich geregelt: Langenfeld führt Kühlgeräte, Fernseher und Elektroschrott unter „Was gehört zum Sperrmüll?“ auf, in Köln brauchst du für Elektroaltgeräte einen eigenen Termin. Persönliche Daten auf Handy, Laptop oder Festplatte zu löschen, liegt laut Gesetz in deiner Eigenverantwortung (§ 18 ElektroG).
Eine bundesweit einheitliche Liste gibt es nicht, denn was abgeholt wird, legt jede Kommune selbst fest. Eine gute Faustregel liefert die Stadt Langenfeld: Was du bei einem Umzug mitnehmen würdest, ist Sperrmüll – bauliche Bestandteile und Renovierungsabfälle sind es nicht. In der Regel kein Sperrmüll sind:
- Bauschutt und Bauteile wie Fliesen, Waschbecken, WCs, Badewannen, Fenster und Türen. Bau- und Abbruchabfälle zählt das KrWG ausdrücklich nicht zu den Siedlungsabfällen.
- Schadstoffe wie flüssige Farben und Lacke, Haushalts- und Gartenchemikalien, Klebstoffe oder Altöl. Solche Reste gehören zum Schadstoffmobil oder zu einer Sammelstelle; gefährliche Abfälle müssen die Kommunen getrennt sammeln (§ 20 Abs. 2 Nr. 8 KrWG).
- Asbesthaltige Abfälle und Eternitplatten. Asbesthaltige Platten sind gefährlicher Abfall, das Umweltbundesamt rät, ihre Entsorgung einer zugelassenen Fachfirma zu überlassen.
- Müllsäcke, Restmüll, Kartons, Altpapier und Altkleider – dafür gibt es Tonnen und Sammelcontainer.
- Reifen sowie Auto- und Maschinenteile.
Wie läuft die Sperrmüllabholung ab?
Die Abholung meldest du bei deinem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger an, sofern er sie anbietet. In NRW ist das in aller Regel deine Stadt oder Gemeinde bzw. ihr Abfallbetrieb: Kreisfreie Städte sind selbst Entsorgungsträger, kreisangehörige Kommunen sammeln den Abfall ein (§ 5 LKrWG NRW).
Vorsicht bei der Online-Suche nach „Sperrmüll anmelden“: Laut Verbraucherzentrale Hamburg ähneln Namen und Websites unseriöser Anbieter denen städtischer Entsorger. Ein Blick ins Impressum zeigt, ob du wirklich bei deiner Stadt gelandet bist.
Wie unterschiedlich die Regeln sind, zeigen zwei Städte aus dem Rheinland, Köln mit seinem Abfallbetrieb AWB und Langenfeld. Die Angaben haben den Stand Oktober 2026 und können sich ändern; prüf vor der Anmeldung die aktuellen Regeln und Gebühren bei deiner Stadt bzw. ihrem Abfallbetrieb:
- Kosten und Menge: In Köln ist der Basis-Service der AWB bis 3 m³ kostenlos. In Langenfeld kostet die normale Abfuhr 20 Euro, pro Sperrmüllkarte sind höchstens 5 m³ erlaubt.
- Wartezeit: Die AWB Köln nennt rund drei Wochen Vorlauf, Langenfeld bittet, bis zu 4–6 Wochen einzuplanen.
- Express: Schneller geht es gegen Aufpreis – in Langenfeld innerhalb von 3 Arbeitstagen für 60 Euro, in Köln je nach Auftragslage innerhalb von zwei Werktagen für 88 Euro je angefangene 3 m³.
- Vorbereitung: Die AWB empfiehlt, vorab eine Liste aller Gegenstände zu machen und große Möbel so zu zerlegen, dass sie von Hand verladen werden können.
- Rausstellen: In Langenfeld muss alles am Abholtag bis 6 Uhr am üblichen Leerungsstandort deiner Abfallbehälter bereitstehen, frühestens ab dem Vorabend; in Köln bis 7 Uhr gut sichtbar in Fahrbahnnähe auf dem Gehweg. Nicht angemeldeter Sperrmüll wird in Langenfeld nicht abgeholt.
- Tragen: Bis zum Bereitstellplatz bringst du die Sachen selbst. Die AWB Köln bietet das Heraustragen als kostenpflichtigen Herausstell-Service an (108 Euro für zwei Mitarbeiter in der ersten Stunde, danach 54 Euro je angefangene halbe Stunde), den Abtransport buchst du zusätzlich.
Welche Alternativen gibt es zum Sperrmüll?
Neben der Abholung hast du mehrere Möglichkeiten, die sich gut kombinieren lassen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz stellt Vermeidung und die Vorbereitung zur Wiederverwendung ausdrücklich vor Recycling und Beseitigung (§ 6 Abs. 1 KrWG) – was noch gut ist, muss also gar nicht erst in den Abfall.
- Wertstoffhof selbst anfahren: Mit Auto oder Anhänger bringst du kleinere Mengen selbst hin. In Langenfeld kostet die Selbstanlieferung kleiner Mengen (maximal Pkw oder Kombi mit Kleinanhänger) 8 Euro, Elektroschrott ist kostenlos (Stand Oktober 2026); angenommen wird nur Sperrmüll aus Privathaushalten, wenn du den Abfallpass aus dem Abfallkalender vorzeigst. Elektroaltgeräte aus privaten Haushalten kannst du an den kommunalen Sammelstellen in deinem Gebiet, etwa am Wertstoffhof, kostenlos abgeben (§ 13 Abs. 1 und 4 ElektroG).
- Elektrohandel: Händler mit mindestens 400 m² Verkaufsfläche für Elektrogeräte und Lebensmittelmärkte ab 800 m² Gesamtverkaufsfläche, die mehrmals im Jahr oder dauerhaft Elektrogeräte anbieten, müssen beim Neukauf ein gleichartiges Altgerät kostenlos zurücknehmen. Kleingeräte bis 25 cm kannst du dort auch ohne Kauf abgeben, bis zu drei pro Geräteart (§ 17 ElektroG).
- Container mieten: Sinnvoll bei großen Mengen, die du selbst einlädst, etwa bei einer Renovierung. Steht der Container auf öffentlicher Straße oder dem Gehweg, ist das eine erlaubnispflichtige Sondernutzung (in NRW § 18 StrWG NRW). In Köln zum Beispiel muss die Containerfirma den Antrag ausfüllen, zusätzlich fallen Gebühren an. Kläre vorab, welche Abfälle hineindürfen.
- Verkaufen, verschenken, spenden: Für gut erhaltene Möbel und Geräte findest du über Kleinanzeigen, Flohmärkte, Sozialkaufhäuser oder Verschenkbörsen oft neue Besitzer; die AWB Köln betreibt etwa eine kostenlose Online-Gebrauchtwarenbörse. Plane dafür aber Zeit für Fotos, Absprachen und Abholtermine ein.
Sperrmüll oder Entrümpelungsfirma: Was spricht wofür?
Ob sich eine Firma lohnt, hängt weniger von der Zahl der Möbel ab als von deiner Situation. Diese Punkte helfen beim Abwägen:
- Menge: Sofa, Schrank und Matratze passen gut in eine Sperrmüllanmeldung. Eine komplette Wohnung sprengt schnell die Grenze pro Termin, in den Beispielstädten 3 m³ im kostenlosen Basis-Service der AWB Köln bzw. 5 m³ pro Sperrmüllkarte in Langenfeld.
- Termindruck: Sperrmüll braucht Vorlauf, in den Beispielstädten mehrere Wochen. Die Expressabfuhren der Beispielstädte beschleunigen nur den Abtransport – rausstellen musst du trotzdem selbst oder, in Köln, extra dafür bezahlen. Eine Firma räumt auf Wunsch kurzfristig, bei uns ist eine Express-Räumung innerhalb von 48 Stunden möglich.
- Kraft, Etage, Helfer: Schränke und Waschmaschine aus dem vierten Stock ohne Aufzug selbst nach unten zu tragen, ist ohne mehrere kräftige Helfer kaum zu schaffen.
- Abfallarten: Sperrmüll, Elektrogeräte, Schadstoffe und Bauschutt haben getrennte Entsorgungswege, teils mit eigenen Terminen. Eine Firma übernimmt das Trennen und die Wege zu den Entsorgern.
- Wert: Was an der Straße steht, ist weg. Eine Entrümpelungsfirma kann verwertbare Gegenstände bewerten und ihren Wert vom Preis abziehen (Wertanrechnung).
- Endzustand: Die Abfuhr nimmt nur mit, was draußen steht. Leer und besenrein machst du die Räume selbst, bei einer Entrümpelung kannst du die besenreine Übergabe mitbeauftragen.
Wann reicht Sperrmüll, wann lohnt sich die Firma?
Ehrlich gesagt: Für ein paar Möbel brauchst du keine Entrümpelungsfirma. Sollen nur ein alter Kleiderschrank, ein Sofa und zwei Matratzen weg, hast du Helfer und keinen Zeitdruck, sind Sperrmüllabholung oder Wertstoffhof die günstigste Lösung.
Oft ist eine Mischung sinnvoll: Was noch gut ist, verkaufst oder verschenkst du vorab, und nur der Rest wird geräumt. Je weniger Volumen übrig bleibt, desto günstiger wird die Entrümpelung. Lass dir den Preis vorher schriftlich geben. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät, nicht vorschnell zu zahlen, wenn Abholer deutlich mehr verlangen als vereinbart oder Möbel plötzlich als „Sondermüll“ abrechnen wollen.
Eine Firma lohnt sich vor allem in diesen Fällen:
- Eine komplette Wohnung oder ein Haus wird aufgelöst, etwa nach einem Todesfall oder beim Umzug ins Pflegeheim.
- Ein fester Übergabetermin drängt, zum Beispiel das Ende des Mietvertrags.
- Keller, Dachboden oder Garage sind voll mit gemischtem Inhalt aus Möbeln, Elektrogeräten, Farbresten und Renovierungsabfällen.
- Du wohnst weit weg, hast keine Helfer oder kein passendes Auto oder kannst nicht schwer tragen.
- Die Räume müssen am Ende besenrein übergeben werden.
- Es sind verwertbare Gegenstände dabei, deren Wert den Preis senken kann.
Was kostet Sperrmüll, was kostet eine Entrümpelung?
Rein in Euro gerechnet ist die Sperrmüllabholung meist deutlich günstiger als eine Firma – je nach Stadt kostenlos oder für eine Gebühr wie die 20 Euro in Langenfeld (Stand Oktober 2026). Nicht eingerechnet sind deine eigene Zeit, Helfer und gegebenenfalls ein Mietwagen für die Fahrt zum Wertstoffhof.
Eine Entrümpelungsfirma kalkuliert nach Aufwand, vor allem nach Volumen, Etage und Abfallarten. Pauschalpreise nennen wir deshalb nicht: Du bekommst nach der kostenlosen Besichtigung einen verbindlichen Festpreis, und die Wertanrechnung kann ihn senken. Welche Faktoren den Preis treiben, erklärt unser Kosten-Ratgeber ausführlich.
Passend dazu bei uns
Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Was als Sperrmüll gilt, welche Mengen erlaubt sind und was die Abholung kostet, legt jede Kommune selbst fest. Die Beispiele aus Köln und Langenfeld geben den Stand vom Oktober 2026 wieder und können sich ändern; maßgeblich sind die aktuellen Angaben deiner Stadt bzw. deines Abfallbetriebs. Für eine Entrümpelung durch uns gilt der Festpreis nach der Besichtigung.

Geschrieben von
Frank van der Sande
Geschäftsführer der Lampei & van der Sande GbR – Entrümpelungsdienst mit Sitz in Langenfeld (Rheinland), seit 1998 im Einsatz, über 10.000 Entrümpelungen. Jede Zahl und jede Frist in unseren Ratgebern ist mit einer Quelle belegt.
Mehr über unsQuellen
Alle 43 Belege anzeigenBelege ausblenden
- 1.Das KrWG zählt Sperrmüll einschließlich Matratzen und Möbel zu den Siedlungsabfällen aus privaten Haushalten (§ 3 Abs. 5a KrWG).
- 2.Stadt Langenfeld: Zum Sperrmüll gehört Hausrat wie Möbel, Teppiche, Matratzen, Koffer, Kühlgeräte, Fernseher und Elektroschrott.
- 3.AWB Köln: Sperrmüll sind sperrige, haushaltsübliche Gegenstände, die sich nicht so zerkleinern lassen, dass sie in eine Tonne passen.
- 4.Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger müssen Sperrmüll getrennt und so sammeln, dass die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling möglich sind (§ 20 Abs. 2 Nr. 7 KrWG).
- 5.Altgeräte sind getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall abzugeben; Batterien, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, und zerstörungsfrei entnehmbare Lampen sind vorher zu entfernen (§ 10 Abs. 1 ElektroG).
- 6.Einige Kommunen holen Elektroaltgeräte zusammen mit dem Sperrmüll ab (Umweltbundesamt, Ratgeber „Abfälle im Haushalt“).
- 7.AWB Köln: Für Sperrmüll und Elektroaltgeräte ist jeweils ein eigener Abholtermin nötig.
- 8.Das Löschen personenbezogener Daten auf Altgeräten liegt in der Eigenverantwortung der Endnutzer (§ 18 Abs. 1 Nr. 7 ElektroG).
- 9.Was Restmüll ist und welche Abfälle getrennt gesammelt werden, legt jede Kommune selbst fest (Umweltbundesamt).
- 10.Stadt Langenfeld: Faustregel – was man bei einem Umzug mitnehmen würde, ist Sperrmüll, bauliche Bestandteile und Renovierungsabfälle nicht.
- 11.Stadt Langenfeld holt u. a. nicht angemeldeten Sperrmüll, Kfz- und Maschinenteile, Fenster, Türen, Reifen, Sanitärteile, Fliesen, Bauschutt und Eternit nicht ab.
- 12.AWB Köln nimmt u. a. Altkleider, asbesthaltige Abfälle, Autoteile, Bauschutt, Eternitplatten, Fenster, Müllsäcke, Kartons, Reifen, Restmüll und Schadstoffe nicht mit.
- 13.Bau- und Abbruchabfälle sind nach dem KrWG keine Siedlungsabfälle (§ 3 Abs. 5a KrWG).
- 14.Kein Sperrmüll sind laut Verbraucherzentrale Hamburg unter anderem Bauschutt und Problemstoffe wie gefüllte Farbeimer.
- 15.Flüssige Farben und Lacke, Haushalts- und Gartenchemikalien, Klebstoffe und Altöle sind Schadstoffe und gehören nicht in den Restmüll (Umweltbundesamt).
- 16.Schadstoffe sammeln Schadstoffmobile oder stationäre Sammelstellen wie Wertstoffhöfe (Umweltbundesamt, Ratgeber „Abfälle im Haushalt“).
- 17.Gefährliche Abfälle aus Haushalten müssen getrennt gesammelt werden, ohne sich mit anderen Abfällen zu vermischen (§ 20 Abs. 2 Nr. 8 KrWG).
- 18.Asbesthaltige Platten sind gefährlicher Abfall; ihre Entsorgung sollte einer zugelassenen Fachfirma überlassen werden (Umweltbundesamt).
- 19.Die Sperrmüllabholung meldest du beim öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger an, sofern er sie anbietet (Bundesportal).
- 20.In NRW sind die Kreise und kreisfreien Städte öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger (§ 5 Abs. 1 LKrWG NRW).
- 21.Kreisangehörige Gemeinden in NRW sammeln die in ihrem Gebiet anfallenden Abfälle ein (§ 5 Abs. 6 LKrWG NRW).
- 22.Namen und Websites unseriöser Sperrmüll-Anbieter ähneln denen städtischer Entsorger; ein Blick ins Impressum hilft (Verbraucherzentrale Hamburg).
- 23.AWB Köln: kostenloser Basis-Service bis 3 m³, Vorlaufzeit ca. 3 Wochen (Stand Oktober 2026).
- 24.Stadt Langenfeld: höchstens 5 m³ pro Sperrmüllkarte, normale Abfuhr 20 Euro, Expressabfuhr 60 Euro (Stand Oktober 2026).
- 25.Stadt Langenfeld: bis zu 4–6 Wochen Wartezeit, Expressabfuhr innerhalb von 3 Arbeitstagen.
- 26.AWB Köln: Der Flex-Service kommt je nach Auftragslage innerhalb von zwei Werktagen.
- 27.AWB Köln: Flex-Service 88 Euro je angefangene 3 m³; Herausstell-Service 108 Euro für zwei Mitarbeiter in der ersten Stunde, danach 54 Euro je angefangene halbe Stunde (Stand Oktober 2026).
- 28.AWB Köln: vorab eine Liste anlegen, große Gegenstände zerlegen und den Sperrmüll am Abfuhrtag bis 7 Uhr in Fahrbahnnähe bereitstellen.
- 29.Stadt Langenfeld: Bereitstellung am Abholtag bis 6 Uhr am üblichen Leerungsstandort der Abfallbehälter, frühestens am Vorabend.
- 30.AWB Köln: Beim kostenpflichtigen Herausstell-Service tragen Mitarbeitende den Sperrmüll aus dem Haus; der Abtransport ist zusätzlich zu buchen.
- 31.Abfallhierarchie: Vermeidung und Vorbereitung zur Wiederverwendung haben Vorrang vor Recycling und Beseitigung (§ 6 Abs. 1 KrWG).
- 32.Stadt Langenfeld: Selbstanlieferung kleiner Mengen (maximal Pkw/Kombi mit Kleinanhänger) 8 Euro, Elektroschrott kostenlos.
- 33.Stadt Langenfeld: Bei der Selbstanlieferung wird nur Sperrmüll von Privathaushalten angenommen, und nur gegen Vorlage des Abfallpasses aus dem Abfallkalender.
- 34.Wertstoffhöfe und kommunale Sammelstellen nehmen alle Arten von Elektroaltgeräten an (Umweltbundesamt).
- 35.Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger richten Sammelstellen für Altgeräte aus privaten Haushalten ihres Gebietes ein; bei der Anlieferung darf kein Entgelt erhoben werden (§ 13 Abs. 1 und 4 ElektroG).
- 36.Rücknahmepflichtig sind Händler ab 400 m² Verkaufsfläche für Elektrogeräte und Lebensmittelhändler ab 800 m², die mehrmals im Jahr oder dauerhaft Elektrogeräte anbieten (§ 17 Abs. 1 ElektroG).
- 37.Diese Händler müssen beim Verkauf eines Neugeräts ein gleichartiges Altgerät kostenlos zurücknehmen (§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ElektroG).
- 38.Altgeräte bis 25 cm nehmen diese Händler auch ohne Neukauf zurück, höchstens drei pro Geräteart (§ 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 ElektroG).
- 39.Die Benutzung der Straße über den Gemeingebrauch hinaus ist Sondernutzung und braucht eine Erlaubnis (§ 18 Abs. 1 StrWG NRW, Fassung ab 1. Juli 2026).
- 40.Öffentliche Straßen sind die dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege und Plätze; dazu gehören auch Parkstreifen und Gehwege (§ 2 Abs. 1 und 2 StrWG NRW, Fassung ab 1. Juli 2026).
- 41.Stadt Köln: Für einen Container auf öffentlicher Verkehrsfläche füllt die aufstellende Containerfirma den Antrag aus; es fallen Gebühren an.
- 42.AWB Köln betreibt eine kostenlose Online-Gebrauchtwarenbörse zum Tauschen und Verschenken.
- 43.Verlangen Abholer deutlich mehr als vereinbart oder wollen Möbel als „Sondermüll“ abrechnen, sollte man nicht vorschnell zahlen (Verbraucherzentrale Hamburg).